Situation der Flüchtlinge – Gemeinsame Presseerklärung CDU, SPD, GRÜNE, FDP

In einem gemeinsamen Gespräch zwischen den Fraktions- und Parteivorsitzenden von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP wurde u. a. ausführlich über die Situation der Flüchtlinge in Nettetal gesprochen.

Wie bereits in einer außerordentlichen Sitzung des Ältestenrates vor zwei Wochen bekundet, finden alle bisher vorgeschlagenen und durchgeführten Maßnahmen der Verwaltung die ausdrückliche Zustimmung und Unterstützung seitens der genannten politischen Gruppierungen. Es wird begrüßt, dass es in dieser für unser Gemeinwesen äußerst wichtigen Frage eine enge Abstimmung zwischen Verwaltung und Politik gibt.

Vor einer Woche konnten sich die Vorsitzenden der Fraktionen gemeinsam mit den stellvertretenden Bürgermeistern und der Verwaltungsspitze ein Bild von der in einer Blitzaktion hergerichteten Unterkunft für 150 Flüchtlinge in der ehemaligen Hauptschule in Lobberich machen.
Mit viel Beifall wurde die Tatsache aufgenommen, dass sich aus der Nettetaler Stadtverwaltung heraus viele Beschäftigte bereit erklärt hatten, bei der Registrierung und Betreuung der Flüchtlinge ehrenamtlich behilflich zu sein. Dafür gebühre den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz große Anerkennung.
Nicht hoch genug einzuschätzen, so die Runde der Politikerinnen und Politiker der vier Parteien und Fraktionen sei die Welle der Hilfsbereitschaft, die sich innerhalb kurzer Zeit aus der Mitte der Bevölkerung entwickelt habe. Dafür gehöre allen Beteiligten ein mehr als dickes Dankeschön.
Dieser Dank gelte in besonderem Maße den ehrenamtlich tätigen Menschen von DRK, MHD, THW und Freiwilliger Feuerwehr ebenso wie der Nettetaler Flüchtlingshilfe. Das, was von all den dort engagierten Helferinnen und Helfern innerhalb kürzester Zeit organisatorisch geleistet wurde, aber auch an menschlicher Zuwendung gegeben werde, sei der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.
Unterstrichen wurde, dass damit die schon seit langer Zeit in Nettetal praktizierte Willkommenskultur weiteren Auftrieb bekommen habe und sicher auch Menschen ansteckt, die sich bisher noch zurückhaltend verhalten haben.

„Wenn sich diese Art des Umgangs mit den Menschen, die zum größten Teil ihr komplettes Hab und Gut verloren haben oder in ihrer Heimat zurücklassen mußten, weiter fortsetzt, ist uns nicht bange um die Sicherheit der Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen.“, so die Vetreter/innen der vier Fraktionen und Parteien.

Jürgen Boyxen – Stadtverbands-Vorsitzender der CDU
Ingo Heymann-Fraktionsvorsitzender der CDU
Tanja Jansen – Ortsvereinsvorsitzende der SPD
Renate Dyck – Fraktionsvorsitzende der SPD
Martina Derpmanns – Parteivorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen
Guido Gahlings – Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
H. Dieter Lehmann – Stadtverbandsvorsitzender der FDP
Hans-Willy Troost – Fraktionsvorsitzender der FDP

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