Nachhaltiges Angeln

Wer kennt das nicht?

Man geht am Ufer der Nettetaler Seen spazieren und findet leider nicht wenig Müll.

Unter anderem auch Deckel und kleine Plastikdosen im und am Wasser, die von Anglern „vergessen“ wurden.

Damit ist aber, wenn es nach Dieter Zache und seiner Frau Christine, den Inhabern des Brüggener Angelladens geht, in Kürze Schluss. „Wer bei uns in Zukunft seine Maden kaufen will, muss seine eigenen Mehrweg-Madendosen von zu Hause mitbringen“, erklärt Dieter Zache. „Wir werden, wenn unsere momentanen Vorräte aufgebraucht sind, keine Maden mehr in Einweg-Plastikdosen verkaufen“, bestätigt seine Frau. Günstige Mehrweg-Madendosen wurden bereits geordert und stehen schon jetzt zur Verfügung.

Unser Ortsverbandsmitglied Björn Rudakowski ist leidenschaftlicher Angler und findet diese Idee klasse. „Es ist nicht so, dass alle Angler diese Plastikdöschen wegwerfen. Ich hab auch schon Mist gebaut und jeder macht Fehler, ob im Straßenverkehr oder als Angler am Wasser“, berichtet Rudakowski.

„Warum sollten wir da, wo es wirtschaftlich und ressourcenschonend verträglich ist, unsere Produkte nicht im Hinblick auf Nachhaltigkeit ausrichten?“, fragen die Inhaber des Brüggener Angelladens und die Antwort scheint klar.

„Ob Segler, Surfer oder Fotografen, unsere Hobbys müssen wir immer aufs Neue ausrichten, damit die Natur möglichst keinen Schaden nimmt. Schließlich wollen wir Bürger*innen ja alle noch lange unsere erholsame und saubere Nettetaler Seenlandschaft genießen“, sagt unser Ortsverbandsmitglied.

Na dann: Petri Heil!

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