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Wie steht es um den sozialen Wohnungsbau in Nettetal? – Anfrage der Grünen

Im Handlungskonzept Wohnen für Nettetal wird eindeutig darauf hingewiesen, dass die Versorgung einkommensschwacher Haushalte mit bezahlbarem Wohnraum in Nettetal eine zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre ist. Eine tendenziell steigende Nachfrage steht einem geringer werdenden Angebot gegenüber, wenn Bindungen nicht neu übernommen oder verlängert werden. Um preis- und belegungsgebundenen Wohnraum in Nettetal zu schaffen, empfiehlt das Handlungskonzept den Neubau öffentlich geförderter Wohnungen. Bei einem künftig gleichbleibendem Anteil einkommensschwacher Haushalte und dem aktuellen Zusatzbedarf in Folge der erhöhten Fluchtmigration in den letzten Jahren ergibt sich bis 2030 ein Bedarf von rund 460 bis 610 preisgünstigen Wohnungen, was durchschnittlich etwa 33 bis 43 Wohneinheiten pro Jahr entspricht.

Wie ist der aktuelle Sachstand und wie sehen die aktuellen Planungen der Stadt im Bezug auf die Umsetzung des Handlungsempfehlungen und des Maßnahmenpakets zur sozialen Wohnraumversorgung aus? Stichworte:

  • bedarfsgerechter Neubau öffentlicher Wohnungen,
  • Baulandbereitstellung für den geförderten Wohnungsbau,
  • Gewinnung von Investoren für den sozialen Wohnungsbau,
  • Kooperation mit Investoren zur sozialen Wohnraumversorgung (S. 85-89 Handlungskonzept Wohnen)

Die Anfrage soll im Ausschuss für soziale Angelegenheiten am 27.11.2019 beantwortet werden.